Hausaufgaben erledigt – Konzept trägt Handschrift der Interessengemeinschaft

In der kommenden Woche wird im Schul- und Sportausschuss der Stadt Kiel über die Ausschreibung des Stadionbaus beraten. Eine Woche später wird in der Ratsversammlung über die Ausschreibung abgestimmt und gegebenenfalls auf den Weg geschickt. Auch wir haben uns mit dem Konzept auseinandergesetzt und ziehen eine sehr positive Bilanz.

In den vorgeschlagenen Ausschreibungen sehen wir, dass sich der kontinuierliche Austausch mit der Stadtverwaltung und den Ratsfraktionen gelohnt hat. Die Berücksichtigung von Faninteressen, Räumlichkeiten für die Fansozialarbeit, Wiedererkennungswert im Stadionbild oder die Berücksichtigung von beeinträchtigten Menschen sind ein paar Beispiele, in denen sich ganz klar die Handschrift der Interessengemeinschaft Holstein-Stadion e.V. lesen lässt. Auch das Ausweisen von Familienblöcken und die Rücksichtnahme auf die aktive Fanszene bei Sponsorenflächen wirkt wohlüberlegt und werden mit Sicherheit dafür sorgen, dass es weniger Konfliktpotenzial im Holstein-Stadion gibt.  

Das zeigt, dass der von uns eingeschlagene Weg der richtige war und ist. Die Interessengemeinschaft hat stets den Kontakt zu allen Beteiligten gesucht und ist überwiegend auf offene Ohren gestoßen. Einen Zwischenstand haben wir nun in Form der Ausschreibung vorliegen und sehen uns in unserer Arbeit bestätigt. Doch hier endet unsere Arbeit nicht! Die Ausschreibung ist zwar ein großer Meilenstein, doch es liegt noch viel vor uns: Wir werden den Bau weiterhin kritisch begleiten und uns dafür einsetzen, dass möglichst viele Vorhaben und Interessen der Nutzer umgesetzt werden.

Mindestens genauso kritisch werden wir das weitere Vorgehen des Vereines betrachten. Die Preisgestaltung der KSV Holstein zeigt, dass weiterhin laute Stimmen notwendig sind, die sich für die Holstein-Fans einsetzen, damit das Stadionerlebnis wieder bezahlbar wird. Leider hat die KSV Holstein nicht auf die vollumfängliche und sachliche Kritik der Ticketpreise reagiert und hüllt sich in Schweigen, um die Welle der Empörung auszusitzen. Das sollte nicht der Weg sein, wie wir über Preispolitik diskutieren. Alle involvierten Institutionen wollen nur das Beste für den Verein, da sind wir uns sicher. Das beste Ergebnis bekommen wir aber nur, wenn wir miteinander auf Augenhöhe kommunizieren und die verschiedenen Interessen gegeneinander aufwiegen. Ein kommentarloses Diktieren von exorbitanten Preisen und die Interessengemeinschaft zu ignorieren ist dabei nicht hilfreich.

Wir reichen nach wie vor allen Beteiligten die Hand und stehen Gesprächsangeboten offen gegenüber: Für ein Stadion für alle!

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